Der Onlineshop für kreative Köpfe

Posted on 10. Dezember 2012

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Die Lichtenberger Firma Schmidt-Kartonagen betritt mit einem Angebot im Internet Neuland. Die Kunden können originelle Geschenke und witzige Gimmicks selbst gestalten.

Tolle Geschenke und originelle Deko-Gegenstände können die Kunden von Schmidt-Kartonagen jetzt selber gestalten: Geschäftsführer Christoph Klasen (links) und Mediengestalter Andy Rohleder präsentieren einige Geschenk-Ideen des Lichtenberger Unternehmens.

Lichtenberg  Eine ungewöhnliche Idee wurde verwirklicht. Jetzt wartet sie darauf, von kreativen Köpfen im Internet entdeckt zu werden: „Kartonauten“ heißt der neue einfallsreiche Online-Shop von Schmidt-Kartonagen in Lichtenberg. Originelle Geschenke und witzige Gimmicks kann der Kunde am Bildschirm nach seinen Ideen gestalten und dann bestellen. Das für ihn gefertigte Einzelstück wird dann in zwei bis drei Wochen nach Hause geliefert.

Mit drei Produkten sei sein Unternehmen ins „Kartonauten“-Projekt gestartet, sagt Geschäftsführer Christoph Klasen: Es gibt ein Set aus 25 Bierdeckeln, die individuell beschriftet und mit eigenen Fotos bedruckt werden können. „Etwa als Platzkarten bei einer Feier. Das Geburtstagskind kann ein altes Foto von sich sowie ein Bild jedes einzelnen Gastes und die Jubiläumszahl auf die Untersetzer drucken lassen.“ Natürlich kann auch das eigene Haustier die Bierdeckel verschönen.

Als individuelles Möbelstück oder als Hingucker auf Messen ist ein Hocker aus stabiler Wellpappe gedacht. Der Mustersitz, der im Besprechungsraum von Schmidt-Kartonagen steht, ist türkisfarben und mit einem putzigen Elch verziert. Seine gegenüberliegende Seite ist mit „Frohe Weihnachten, Deine Gabi“ beschriftet. Beim Veranstalter „Nightlive“ in Hof wurde der Dekowürfel bereits für eine Party zum Thema „Wiedervereinigung“ eingesetzt: Mit Erich Honecker auf der einen und Helmut Kohl auf der anderen Seite oder aber dem Ampelmännchen-Ost und dem Ampelmännchen-West als Gegensatz. „Unsere Idee kam bei den Partygästen sehr gut an“, berichtet der Geschäftsführer.

Das dritte und größte Produkt ist ein knapp zwei Meter hoher Pappaufsteller, der ebenfalls vielfältig eingesetzt werden kann: als riesige Dekoration, beispielsweise mit dem Foto eines Weihnachtsbaums, den der Kunde im Internet noch nach eigenen Ideen schmücken kann. Aber auch als Party-Überraschung: Der Gastgeber kann sich mit einem Foto in Lebensgröße in Szene setzen. Selbstverständlich ist der Aufsteller auch für verschiedenste Werbezwecke geeignet.

Mit den Startprodukten möchte das Unternehmen testen, was beim Endkunden ankommt. „Normalerweise haben wir ja Geschäftskunden, die ihre Produkte mit unseren bedruckten Kartonagen verpacken.“ Damit der neue Shop im Internet auch gefunden wird, hat Schmidt-Kartonagen eine eigene Facebook-Seite gestaltet. „Bei der Suchmaschine Google müssen wir erst noch auf den richtigen Begriff kommen, über den man uns finden kann. Hier sind wir noch ein bisschen am Austesten, wie wir am besten auf uns aufmerksam machen können“, erklärt Klasen. Den Begriff „Kartonauten“ habe man gewählt, um junge und kreative Menschen anzusprechen.

Stolz ist der Geschäftsführer darauf, dass es etwas Ähnliches im Internet noch nicht gibt – denn über einen Konfigurator ist es möglich, die Artikel individuell zu bedrucken. „Im Grunde entwickelt unser Kunde sein eigenes Produkt.“ Und das geht wirklich einfach: Fotos können hochgeladen werden, ein spezielles Programm bietet verschiedene Farben, Schriften und Grafikelemente an. Alles kann ausprobiert werden, bevor man sich endgültig festlegt. Wenn der Interessent sein Produkt am Bildschirm gestaltet hat, sieht er sofort, wie es später aussehen wird. Dann kann er zur Kasse gehen, so wie in jedem Online-Shop.

Bei Schmidt-Kartonagen betreut der Mediengestalter Andy Rohleder das neue Angebot. Er bekommt die Bestellung, schaut sich die Daten an, bearbeitet sie und druckt sie aus. Sind die Produkte fertig, werden sie verpackt und mit einem Paketdienst verschickt. Die Entwicklung fürden Online-Shop hat ein Jahr gedauert. „Es hat viel Spaß gemacht, sich das alles auszudenken. Wir haben noch viele Ideen für außergewöhnliche Produkte“, hebt Christoph Klasen hervor. Aber jetzt soll der neue Geschäftszweig erst einmal anlaufen.

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